Bewegung für Geist und Körper – unsere Kinder wissen, wie das geht

Kinder sind von Natur aus wissbegierig und bewegungsfreudig. Sie haben eine ganz intuitive Motivation dafür, Dinge zu hinterfragen, Neues zu lernen und vor allem, ihrem Körper genügend Bewegung zu geben. Wir können also jede Menge lernen, wenn wir unseren Kindern einfach nur zusehen.

„Sitz‘ doch endlich still!“, „Wackle nicht mit dem Stuhl!“ – kommen Ihnen diese Aussagen bekannt vor? Wir alle haben sie vermutlich selbst gehört und geben sie höchstwahrscheinlich auch an unsere Kinder weiter. Insbesondere in der Schule wird Bewegung oft nur auf die Pausen beschränkt, in den Unterrichtseinheiten wird sie eher als störend empfunden. Trotzdem ist es eine Tatsache, dass sich Kinder gerne und viel bewegen. Zudem erkennen wir auch als Erwachsene immer mehr, dass Bewegung gut für unseren Körper ist, dass starre Sitzhaltungen unserer Wirbelsäule schaden und unsere Muskeln verkümmern lassen. Es ist also an der Zeit, unsere Vorstellung vom Stillsitzen gänzlich zu überdenken und damit in der Schule zu beginnen.

Bewegung fördern

Die Initiatoren von „Bewegte Schule“ haben diese Notwendigkeit bereits vor Jahren erkannt und doch brauchen neue Entwicklungen auch immer Zeit, um sich zu etablieren. Mittlerweile gibt es aber bereits viele Schulen, die dieses Konzept aktiv umsetzen. Denn immer mehr Studien belegen, Bewegung stärkt nicht nur unseren Körper, sondern verbessert auch die Konzentration beim Lernen. Als Spezialist für ergonomische Sitzmöbel sehen wir uns in der Verantwortung, diese Erkenntnisse mit Ihnen zu teilen. Zum einen sind wir überzeugt, dass bewusste Bewegungseinheiten in Form von Sport, Yoga oder Balancetraining die Entwicklung unserer Kinder positiv unterstützen, zum anderen wissen wir auch, wie wichtig es ist, Bewegung zusätzlich in der täglichen Routine zu fördern. Das gilt nicht nur für sitzende Tätigkeiten im Büro, sondern insbesondere auch für die Schule – und zwar für SchülerInnen und Lehrpersonen gleichermaßen. Der Einsatz von ergonomischen Möbeln, die Bewegung auf natürliche Weise unterstützen, ist hierbei essentiell.

Ergonomische und mitwachsende Schulmöbel für den Unterricht

Ergonomische Möbel im Unterricht einsetzen

Flexible, höhenverstellbare Sitzmöbel und Tische können individuell auf den Körperbau abgestimmt werden und sorgen so für eine ergonomisch richtige Haltung. Zudem fördern sie den Wechsel der Positionen – Sitzen, Stehen und Bewegen sind dann keine Gegensätze mehr, sondern befinden sich in einem natürlichen Fluss. Die Kinder können dadurch auf die Impulse ihres Körpers ganz gezielt reagieren. Insbesondere durch den Einsatz von Bewegungshockern werden bereits während des Sitzens kleine Ausgleichsbewegungen durchgeführt, die sich positiv auf den gesamten Körper und den Lernerfolg auswirken. Es hat sich bewährt, zusätzlich zu herkömmlichen Stühlen drei bis fünf Bewegungshocker pro Klasse zu integrieren, die die Kinder abwechselnd benutzen können.

Kleine Ausgleichsbewegungen auf Bewegungshockern wirken sich positiv

Achtsamkeit und positives Lernklima

Der natürliche Bewegungsdrang der Kinder wird durch den Einsatz von ergonomischen Möbeln während des Unterrichts ganz nebenbei gefördert. Dadurch werden starre Haltungsmuster vermieden, die Kinder fühlen sich freier und entspannter, wodurch wiederum die Freude am Lernen steigt. Zusätzlich dazu wird die Balance trainiert und die Kinder lernen sehr früh, ein gutes Körpergefühl zu entwickeln. Etwas, das wir als heutige Erwachsene häufig erst in Form von Achtsamkeitstraining wiederentdecken.

Ein gutes Körpergefühl ist eng verknüpft mit einem gesunden Selbstwertgefühl, was sich in weiterer Folge auch positiv auf das Klassenklima auswirkt. Das Konzept „Bewegte Schule“ umfasst also bei Weitem mehr, als reine körperliche Bewegung. Hier wird Schule und Lernen neu gedacht: Zeitgemäße Unterrichtsformen, Methodenvielfalt, individuell eingerichtete Klassenräume, motivierte Lehrpersonen und vor allem ein achtsamer Umgang mit den Bedürfnissen der Kinder.

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