Pressemeldung Best Business Award

Unternehmerpreis: Best Business Award - Preisverleihung Passau

Passau. Große Spannung am Donnerstag Abend im historischen Stadttheater Passau: Mehrere 100 hochrangige Vertreter von Politik, Wirtschaft und Kultur aus Bayern, Oberösterreich und Südböhmen erwarteten gespannt, welche Firmen des Dreiländerecks in diesem Jahr den renommierten, grenzüberschreitenden Unternehmerpreis „Best Business Award für nachhaltige Unternehmensführung“ (BBA) gewonnen haben. Vier erste Preise waren ausgeschrieben; drei davon gingen nach Ostbayern. In der Kategorie bis 30 Mitarbeiter setzte sich gegen starke Konkurrenz das IT-Haus FOX it aus Kirchweidach im Landkreis Altötting durch, in der Wertung für Firmen der Größe 31 bis 100 Mitarbeiter das Glas-Technologie-Unternehmen Ullrich in Zwiesel und in der Kategorie über 100 Mitarbeiter der Maschinenbauer Wintersteiger aus Ried in Oberösterreich. Den Sonderpreis „best of“ als bestes bisher ausgezeichnetes Unternehmen sicherte sich die Zwiesel Kristallglas AG. Die Preisverleihung an FOX-iT begründete die Jury mit dem langjährigen wirtschaftlichen Erfolg der Firma, basierend auf einer klaren Strategie und Positionierung und einem hohen Mitarbeiterstellenwert. Die Firma wurde 1992 von Franz Obermayer gegründet. Sie liefert „ganzheitliche, bedarfsgerechte und wirtschaftliche Lösungen“ im Bereich IT-Security. Zudem sei sie u. a. auch auf dem Gebiet Auftragsprogrammierung erfolgreich. „Einzigartige Innovationsleistungen, ein extrem hoher Grad der Prozessbeherrschung und eine bemerkenswerte gute Firmenentwicklung - auch in der Krise“ zeichnet nach Jury-Meinung das Unternehmen Ullrich GmbH aus, das den 1. Preis in der Kategorie 31 bis 100 Mitarbeiter erhielt. In ihrem Bereich sei die Ullrich GmbH Technologieführer. Das von Joachim Gröll geführte Unternehmen entwickelt und produziert Vorprodukte für Projektionslinsen von Xenonscheinwerfern. Bei der Wintersteiger AG im österreichischen Ried beeindruckte die Jury vor allem, dass dieses Unternehmen „in drei ganz unterschiedlichen Bereichen Weltmarktführer mit einem Weltmarktanteil von jeweils mehr als 50 prozent ist“: Im Bereich Servicemaschinen für Ski und Snowboards, im Bau von Feldmaschinen wie Mähdreschern sowie von Dünnschnitt-Sägeanlagen etwa für Parkettböden. Herausragend sei zudem der Grad der Globalisierung. So habe die Firma, die mit rund 600 Mitarbeitern etwa 85 Millionen Euro Umsatz schreibe, eine Exportquote von 85 Prozent. Als beste unter all den Firmen, die in den vergangenen zehn Jahren seit Bestehen des BBA-Wettbewerbs einen Preis erhielten, wurde die Zwiesel Kristallglas AG ausgezeichnet. Joe Käser, Finanzvorstand bei Siemens, hielt die Laudatio. Er nannte es beispielhaft, wie Dr. Robert Hartel und Dr. Andreas Buske das Unternehmen, das 2001 vor dem „Aus“ stand, saniert und wieder auf Wachstumskurs gebracht hätten. Mit Beharrlichkeit, unternehmerischer Weitsicht, hoher Kunden- aber auch Mitarbeiterorientierung sei die Firma auch gut durch die letzte Krise gekommen. Und sie sei dem Standort Zwiesel treu geblieben. Im Rahmen der von Christine Sedlberger-Buß moderierten sowie von Generalmusikdirektor Basil H.E. Coleman und Schülern der Mittelschule Plattling umrahmten mehrstündigen Galaveranstaltung wurden in den einzelnen
Kategorien auch 2. und 3. Preise vergeben. Platz zwei bei den kleinen Betrieben sicherte sich die Innviertler Leitner Ergomöbel, die ergonomisch gestaltete Stühle herstellt und „dabei langfristigen herausragenden Erfolg hat, wie erklärt wurde. 2. in der Kategorie 31 bis 100 Mitarbeiter wurde die bereits in der 4. Generation geführte Firma Aumüllerdruck in Regensburg, die als „einer der größten und leistungsfähigsten Bogendrucker Deutschlands“ die Jury überzeugte. Bei den Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern setzte sich das Linzer Unternehmen nemak durch, das High-Tech-Bauteile aus Aluminium für die Automobilindustrie - etwa Zylinderköpfe, Motorblöcke und Getriebeteile - herstellt. Den Preis holte Geschäftsführer Adre Gröschel ab. Dritte Plätze belegten die Firmen Pascom Netzwerktechnik, Deggendorf (bis 30 Mitarbeiter), das Übersetzungsbüro Wohanka & Kollegen GmbH in Geisenhausen (bis 100 Mitarbeiter) und der Ventilatoren- und Motorenhersteller ebm Papst in Landshut (über 100 Mitarbeiter) Der grenzüberschreitende Unternehmerpreis war vor zehn Jahren von dem Chef der Passauer Personal- und Unternehmensberatung FMC, Rudolf Fellner, ins Leben gerufen worden. Er wird auch von der Passauer Neuen Presse unterstützt. Das Projekt soll laut Fellner aufzeigen, dass es in der Dreiländerregion viele langfristig erfolgreiche Firmen, die häufig in ihren Bereichen Technologie- oder sogar Weltmarktführer seien, gebe. Zudem soll es grenzüberschreitende Zusammenarbeit fördern und zu einem Netzwerk der Endrundenteilnehmer führen, das ein „Lernen von den Besten“ ermögliche. In einer Videobotschaft lobte der bayerische Finanzminister Georg Fahrenschon den Preis als vorbildhaft. Und Siemens-Finanzvorstand Joe Käser sagte als Festredner, der BBA-Bewerb sei ein Beitrag zum Zusammenwachsen der Dreiländerregion. Passauer Neue Presse

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